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Life is a journey...

Entscheidungen

24/4/2020

1 Comment

 
Wie oft im Leben treffen wir eine Entscheidung? Wöchentlich? Täglich? Stündlich?

Überlegen wir viel bevor wir uns entscheiden, machen wir eine Pro und Kontra Liste oder denken wir gar nicht wirklich darüber nach, sondern machen einfach?

Egal wie groß die Entscheidung sein wird, ob es sich lediglich um eine Kleinigkeit handelt (welchen Pulli ziehe ich heute an, gehe ich eine kleine oder große Runde spazieren?) oder ob es um etwas Größeres geht (wohin geht meine nächste Reise, möchte ich wirklich ein Café eröffnen, ist es Zeit mich neu zu orientieren?) jeder von uns hat seine eigene Vorgehensweise oder auch Herangehensweise, um eine Entscheidung zu treffen.

Sobald wir eine Entscheidung treffen, entscheiden wir uns für etwas, dürfen aber auch nicht außer Acht lassen, dass wir uns im selben Zug gegen etwas entscheiden.
Entscheide ich mich an einer Kreuzung nach rechts zu gehen, so entscheide ich mich gegen das Linksabbiegen oder das Verfolgen des Weges der geradeaus geht. Um sich gegen spätere Zweifel zu rüsten, sollten wir uns unserer Entscheidung daher immer sicher sein.
Wenn wir in dem Vertrauen leben, dass sich in meinem Leben immer das wiederfindet, was mir auch begegnen soll, dann werde ich keine meiner Entscheidungen bereuen, denn dann lebe ich im Einklang mit mir, meinem höheren Selbst, meiner Seele und meiner inneren Stimme.

Bewegen wir uns einmal fort von den kleinen und eher alltäglichen Entscheidungen, wie welchen Pulli ich anziehe,  ob ich eine kleine oder große Runde spazieren gehe oder wo mein nächster Urlaub hingehen wird. Wenden wir uns den essentiellen Dingen zu.
Bin ich mit dem Mann an meiner Seite glücklich, haben wir eine gemeinsame Zukunft, werden wir eine Familie haben, werden wir ein Haus bauen, werden wir glücklich bis ans Ende unserer Tage leben? Okay, das klingt nach einem veralteten Modell, stimmt´s? So viele Dinge sind gerade im Wandel… Da darf man sich die Frage stellen, ob auch dieses typische Familienbild noch passend ist oder ob es bereit ist erneuert zu werden?

Ich persönlich bin genauso aufgewachsen, wohlbehütet, in einem großen Haus, mit einem großen Garten, Katzen, Mutter und Vater stets zu Seite, keine Sorgen, Nöte und Ängste außer jene, die ich mir selbst gemacht habe und die ich eben schon mit auf Erden gebracht habe (da diese zu mir gehören und einen Teil meiner Aufgabe darstellen ist es auch völlig in Ordnung, dass diese da sind).
Es war eine schöne Art aufzuwachsen, aber ich frage mich, ist das auch mein Leben? Sehe ich mich selbst in ein paar Jahren in dieser Konstellation? Als Ehefrau, Mutter, Zuhause, mit großem Haus und Garten?  Oder sehe ich mich gar ganz anders? Denn ich habe ein Bild in meinem Kopf, das sich nicht mit Ehefrau, Mutter, einem Haus und Garten vereinbaren lässt.

Ich bin diejenige, die frei ist, die Unabhängigkeit liebt, die Spontanität liebt, nicht so sehr die Ungewissheit aber irgendwie auch schon. Ich lebe den Moment und dennoch habe ich einen Plan, eine Vorstellung… Diese Vorstellung lässt sich aber nicht mit Sesshaftigkeit und dem Mutterdasein verbinden, denn ich weiß, dass ich nicht beidem gerecht werden kann. Also für was entscheide ich mich, für meinen Traum oder für eine Familie? Viele sagen, du musst dich nicht entscheiden, denn du kannst beides haben. Aber jetzt mal ehrlich, wer ist schon gerne Mutter, wenn er nicht bei den Kindern sein kann und welche Kinder möchten schon eine Mutter haben, die mehr unterwegs als Zuhause ist? Ich habe für ein paar Familien gearbeitet, in denen die Mutter nur auf die Arbeit fokussiert war… Und was ist passiert? Die Kinder haben angefangen mich als Mutter zu sehen und es wurde ein intensives Band geflochten. Möchte ich wirklich, dass meine Kinder zu einer anderen Frau eine durchaus mütterlichere Beziehung haben als zu mir? Nein, auf keinen Fall.

Stand heute entscheide ich mich für meinen Traum. Denn ich bin hier um meine Aufgabe zu erfüllen, um meine Träume zu leben. Ich liebe Kinder und ich weiß, dass wenn ich je eine Mutter sein sollte, eine großartige Aufgabe erfüllen werde, aber ich habe das Gefühl, dass es dieses Mal um mich geht.

Ich lebe mein Leben, einmal bin ich nun der Mittelpunkt, um den sich alles in meinem Leben drehen darf.

Was das Schöne am Leben ist?
Leben findet immer einen Weg und was sein soll, wird sein. So oder so…


1 Comment
Jacob Morgan link
25/10/2022 07:40:38 am

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    Seit ich denken kann, sind Notizbücher meine stetigen Begleiter - so kann keiner meiner Gedanken verloren gehen.
    Mit diesem Blog möchte ich Euch gerne einen Einblick in meine Arbeit geben.

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